Generation Alpha und die Fähre der Zukunft
29. Januar 2026Im Rahmen seines Schülerpraktikums hat Leon Logan (16) seine Mitschülerinnen und -schüler gefragt, wie sie sich die ideale Fördefähre vorstellen. Hier seine Ergebnisse:
Hast du dich schon mal gefragt, wie die Generation Alpha (ca. Jahrgänge 2010-heute) unsere Verkehrsmittel von morgen sieht? Während meines Praktikums habe ich sechs Mitschülerinnen und -schüler interviewt. Das Thema war die Zukunft der Fährstrecke zwischen Kiel und Laboe.
Was ich herausgefunden habe: Generation Alpha denkt schon jetzt sehr nachhaltig und sozial. Sie wollen eine Fähre, die für alle zugänglich ist, sodass jeder eine Möglichkeit hat einfach und bequem an den Strand zu kommen. Wie ein Teilnehmer es ausdrückte: „Es wäre super, eine gute Fähre zu haben, weil viele Leute, die kein Auto haben, die dann nutzen können.“
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema: Viele wünschen sich eine Fähre, die elektrisch fährt und die Umwelt möglichst wenig belastet. Gleichzeitig denken sie auch an Autonomie und Arbeitsplätze: Autonomisierung ja, aber nicht auf Kosten von Jobs. Stattdessen soll Technik neue Chancen eröffnen, zum Beispiel in der Programmierung oder Steuerung.
Praktische Details spielen ebenfalls eine große Rolle: Fahrräder sollten weiterhin mitgenommen werden können, die Fähre sollte gut an den Personennahverkehr angebunden sein, und Innen- sowie Außenbereiche sind erwünscht.
Und auch soziale Rücksicht ist ein Thema: Kinderfreundliche Bereiche, Barrierefreiheit und einfache Zugänglichkeit zeigen, dass Generation Alpha sozial denkt und Lösungen für den Alltag sucht.
Fazit: Generation Alpha will eine Fähre, die umsetzbar, nachhaltig und barrierefrei ist, also eine Fähre für alle! Sie zeigt, dass die Ideen junger Menschen durchaus Lösungen für reale Probleme bereithalten, und dass wir bei der Gestaltung von zukünftigen Verkehrsmitteln die Wünsche der jungen Generation ernst nehmen sollten.
Text: Leon Logan
Foto: H. Welp/CAPTN Initiative
